RouffachAm Ort der Stadt befand sich genau unter der südlichen Hälfte ein wichtiges römisches " vicus ". Es war bereits in der römischen Zeit bewohnt, was der Name " Rubeacum " oder " Gebiet von Rubius " beweisen.
Als königliches Gebiet während der fränkischen Zeit, wurde sie traditionsgemäß vom König Dagobert an den Bischof von Strassburg verschenkt.
Ruffach wurde dann Hauptort der bischöflichen Lehnsherrschaft von " Mundat " oder " Immunität ".
Der Bischof von Strassburg, der dort seit dem 7. Jahrhundert das Schloss " Isenburg " besaß, ließ Ruffach in den 11. und 12. Jahrhunderten mit einer Festung umgeben.
Ruffach wird bis zum 13. Jahrhundert die einzige Festungsstadt vom Oberrhein bleiben.
Im Jahre 1106 wohnte der zukünftige Kaiser Heinrich V. im Schloss und die Bewohner wurden von seinen Leuten schikaniert. Die aufständischen Bewohner wiesen ihn aus und beschlagnahmten die königliche Ehrenzeichen.
Aber er kehrte sehr wütend wieder zurück und setzte die Stadt in Brand.
Es heißt in der Sage, dass es die Frauen waren, die zu den Waffen gegriffen und den König verjagt hätten, weil die Männer nicht den Mut dazu hatten...
Seit diesem großen Bravourstück, besetzten sie die rechten Bänke in der Kirche (und nicht die linke wie anderswo im Elsass).
Der König Philipp von Schwaben, gegen den sich der Bischof von Strassburg aufgelehnt hatte, verwüstete 1198 die Stadt und das Schloss.
Beide wurden im 13. Jahrhundert erweitert.
Ruffach erlebte die Judenverfolgungen im 14. Jahrhundert, wurde noch danach von den " Armagnac " im Jahre 1444 geplündert und am Ende noch vom Dreißigjährigen Krieg entvölkert. 1663 erkannte der Bischof von Strassburg die Oberherrschaft Frankreichs über Ruffach und Mundat an.
Ruffach ist auch die Geburtsstadt des Marschall Lefèbvre unter Napoléon I. ..
Überreste von Wohnstätten im Ortsteil " Gallbühl " aus dem alten und mittleren Neolithikum.
Aufkommen von Gräbern aus der Eisen- und Bronzezeit.
Neue Ausgrabungen am Kirchenplatz haben es erlaubt, Überreste der römischen Epoche aufzudecken : " Hypocauste ", Reste von Fresken (schöne Bildhauerarbeiten, Zeichen) vom 1. und 3. Jahrhundert.
Ebenso Reste eines merowingischen Friedhofes.
Die Stadt ist in ihrer Gesamtheit malerisch.
Das Schloss " Isenburg " aus dem 19. Jahrhundert ist jetzt ein sehr renommiertes Luxushotel; es wurde auf dem Standort eines merowingischen Palastes gebaut und danach von den Bischöfen von Strassburg bewohnt; vom damaligen Schloss bleibt heute nur ein Keller aus dem 14. Jahrhunderts übrig.
Schöne Häuser in der Poincare Strasse : eine alte teutonische Ritterorden Kommandantur, 1718; Nr. 11 eine schöne Fassade mit Erker; Nr. 17 ein Erker von 1584.
Die Nr. 18 und 22 : Häuser aus dem 16. Jahrhundert. Nr. 23 ein Haus mit Bildhauerarbeiten dekorierter Erker, 1620 ; das alte Wirtshaus " Zum halben Mond " mit Deckengemälden aus der Renaissance; Nr. 65 ein kleiner Eckenturmerker, 1671.
Die Markthäuser, Nr. 2 ihre Tür von 1616, Nr. 5 und 9 ihre Fassaden, die Reffstraße Nr. 3, ein Haus mit Jungfrau vom Ende des 13. Jahrhunderts.
Die Häuser der Straße der Ausfallspforte: Nr. 1, Geburtshaus des Marschall Lefèbvre, Nr. 2 und 4, die Fassade, ebenso Nr. 2 und 4, alte Öfen der Metzgerkorporationen ( Nr. 2 ) und der Elefant ( Nr. 4 ), die Häuser der Nr. 24 und 25.
Die Getreidehalle von 1544. Der Hexenturm vom 13. bis 15. Jahrhundert.
Das ehemalige Rathaus aus der Renaissance von 1581
und 1720.
Das alte Haus von dem Wohlfahrtsinstitut Notre Dame von 1490.
Eine Tür, 1600, Platz der Republik.
Häuser der Gendarmeriestrasse : Nr. 2, die Fassaden, der Erker, das Treppentürmchen, Nr. 11, die Fassade mit
Flachrelief von 1773, das den Sankt Urban darstellt. Nr. 36, ehemalige Teutonische Ritterordern Kommandantur mit Erker aus den 16. und 17. Jahrhunderten (die im 18. Jahrhundert in die Poincaré Strasse versetzt worden ist).
Zwei Häuser, Nr. 8 und 10 der Rettichstraße. Nr. 2 ein anderes Haus aus der Renaissance; Nr. 7, ein Haus von 1575, Marschall Joffre Strasse.
Der sogenannte " Stockbrunnen " von 1534 mit einer Statue der Madonna. 8, Ullin Strasse : die Überreste der alten Synagoge aus dem 13. Jahrhundert . Nr. 11, 15 und 16, Marschall Lefèbvre Strasse, gotische Häuser.
Ein anderes Haus in der 1, eine Metzgerstrasse, 1663 , mit Winkelerker.
Ein anderes Haus in der Metzgerstrasse Nr. 1,
1663 , mit Winkelerker.
Die Marienkirche, vom 11. bis 19. Jahrhundert gebaut : ihr Chor um 1300 mit modellierten Konsolen; romanisches Querschiff aus dem 11. und vom Anfang des 13. Jahrhunderts, ein gotisches Kirchenschiff auch aus dem 13. Jahrhundert mit noch romanischen Seitenportalen. Die Westfassade, Ende des 13. bis Anfang des 14. Jahrhunderts, mit einer unvollendeten Rose (Bildhauerarbeiten wurden leider während der Revolution vernichtet ); Frontturm um 1870; Reste des Lettners um 1300; " Custode " aus dem 15. Jahrhundert im Chor, Tabernakel aus dem 15. Jahrhundert, Stände aus dem 16. Jahrhundert; Laterne der Jungfrau, um 1500; Taufbecken von 1492; ein Rittergrabstein, um 1330.
Die Franziskanerkirche vom Ende des 15. Jahrhunderts: gotische Stände , Grabsteine, externer Steinlehrstuhl.
Höhe 205 m. 4187 Einwohner. Blumiges Städtchen * 2007.
Lauchtal. Wald. Sandgruben.
Weinbau : Elsässische Weinstrasse. Edelweine " Vorbourg ".
Baumschulen, Getreide, Obstbaumgärten.
Rinder- und Schweinezucht.
Landwirtschaftliche Genossenschaft.
Industrien: Pkw Heizungsanlagen, Ziegeleien.
Messe jeden 2. Samstag des Monates.
Hexenfest : am 3. Samstag im Juli um 14:30 Uhr.
Musicalta : vom 20. Juli bis 8. August. Auskunft : Telefon : + 33 3 89 47 59 93.
Gezmeindefest und Kirchweih am 15. August.
Ruffacher Fest oder S'Ruffacherfàscht :
am 2. Wochenende im August von 7 :00 bis 1 :00 Uhr und an den folgenden Montag und Dienstag von 19:00 bis 1:00 Uhr.
Weinmesse am letzten Wochenende Novembers, im Lycee Agricole et Viticole, von 10:00 bis 19:00 Uhr. Eintritt 5 € mit Weinprobeglass.
Wochenmarkt Dienstags und " Biomarkt " Mittwochs von 17:00 bis 19:00 Uhr, einige " Bioprodukte " : Brot, Milchprodukte, Gemüse, Obst, Marmeladen, usw....
Angeln.
Camping.
Landwirtschaftliches Gymnasium.
Winterlandwirtschaftsschule.
Club Vosgien.
Geschichte- und Archäologiegesellschaft .
Fremdenverkehrsamt : Telefon + 33 3 89 78 53 15 - Fax : + 33 3 89 49 75 30.
E-mail : info@ot-rouffach.com
Weihnacht- und Jahresendeveranstaltungen :
Sie werden bitte alle Infos unter www.alsace-noel.com finden.